Kultur

Göreme Nationalpark und Kappadokien

Die Region Kappadokien, die im Norden am Fluss Kızılırmak, im Osten an der Stadt Yeşilhisar, im Süden an den Hasan und Melendiz Bergen, im Westen an der Stadt Aksaray und im Nordwesten an der Stadt Kırşehir grenzt, ist seit der Kupferzeit ein fortwährendes Siedlungsgebiet gewesen. Die wichtigsten Besonderheiten dieser Region sind die durch die Tuffe von den Erciyes und Hasan Bergen, durch den Wind und durch das Erodieren des Wassers entstandenen außergewöhnlichen Felsenformen sowie die aus Felsen ausgehöhlten Räume, die im Winter lauwarm und im Sommer kühl sind und somit die Voraussetzungen für ein angemessenes inneres Klima für jede Jahreszeit aufweisen.

Göreme ist vor allem durch die Ansiedlung von Christen, die zwischen dem 7. und 13. Jahrhundert vor Unterdrückungen entflohen sind, zu einem wichtigen Zentrum des Christentums geworden. Zu den zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannten Regionen zählen der Göreme National Park, die unterirdischen Städte Derinkuyu und Kaymaklı, die Karain Taubenschläge, die Karlık Kirche, die Yeşilöz Theodoro Kirche und das archäologische Gebiet Soğanlı.

Foto Credit – Kultusministerium Türkei

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