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Achten Sie auf Rötungen und tränende Beschwerden der Augen…

Bei Pa­ti­en­ten, deren Augen­li­der nach innen ge­wen­det sind, wer­den me­is­tens Besc­h­wer­den wie Rö­tung, Stec­hen, Bren­nen und Tränen be­obach­tet. Wenn die Wim­pern die Horn­- ha­ut lange be­rüh­ren, kann dies zu einer Per­fo­ra­ti­on des Auges füh­ren. Daher soll­te eine chi­rur­gisc­he Be­hand­lung so früh wie mög­lich er­fol­gen.

Die In­nen­ro­ta­ti­on der Augen­li­der und Wim­pern wird als „Ent­ro­pi­um“ be­ze­ich­net. Wenn sich die Wim­pern nach innen wen­den und die trans­pa­ren­te Sc­hicht, also die Horn­ha­ut be­rüh­ren, tre­ten erns­te Fol­gen auf, die bei einer Nicht-Be­hand­lung zu Seh­ver­lust füh­ren kön­nen.

Die Lid­fehls­tel­lung tritt häufig auf- g­rund des Al­ters auf, die zur Versch­lech­te­rung der In­teg­rität der Augen­li­der und der St­ruk­tu­ren, aus denen es bes­teht, führt. Außerdem kann es auch aufg­rund von che­misc­hen Ver­let­zun­gen, Tra­uma­ta oder Bin­de­ha­uterk­ran­kun­gen auft­re­ten. In sel­te­nen Fällen kann dies bei Babys von der Ge­burt an be­obach­tet wer­den.

Es muss un­tersc­hi­eden wer­den, ob es sich um Ent­ro­pi­um (In­nen­ro­ta­ti­on der Augen­li­der und Wim­pern) oder um Epib­lep­ha­ron, also, dass nur die Wim­pern nach innen ge­wen­det sind, handelt. Epib­lep­ha­ron heilt me­is­tens von al­le­in, doch an­ge­bo­re­nes Ent­ro­pi­um er­for­dert un­be­dingt eine Not­fall­be­hand­lung.

-Wie wird die chi­rur­gisc­he Be­hand­lung durch­ge­führt?

Die In­nen­ro­ta­ti­on des un­te­ren Augen­lids kann durch eine kurze Ope­ra­ti­on eine nach­hal­ti­ge Lö­sung auf­we­isen. Die In­nen­ro­ta­ti­on des Augen­lids kann mit einem Ver­fah­ren, das unter ört­lic­her Betäubung 20 bis 25 Mi­nu­ten da­u­ert, be­han­delt wer­den. Nach der Ope­ra­ti­on muss der Pa­ti­ent nicht sta­ti­onär be­han­delt wer­den, sondern kann ent­las­sen wer­den. Die Pa­ti­en­ten kön­nen ihren täglic­hen Tätig­ke­iten nachgehen.Es ist aus­re­ic­hend, nach der Ope­ra­ti­on An­ti­bi­oti­ka-Sal­ben auf die Wunds­tel­le auf­zut­ra­gen. Die Nähte am Augen­lid wer­den eine Woche nach der Ope­ra­ti­on entfernt. Es verb­le­iben keine Nar­ben.

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