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Wird Covid-20 das letzte Geschenk des Jahres 2020 sein?

Die letz­te Mu­ta­ti­on von Co­vi­d­-19, die sich von Großbri­tan­ni­en auf die Welt aus­ge­we­itet hat und als um 70 Pro­zent ans­tec­ken­der ge­mel­det wird, hat große Be­sorg­nis aus­ge­löst. Nach An­ga­ben der wis­sensc­haft­lic­hen Welt mu­ti­er­te das Virus fast fünf­ta­usend­mal. Unter ihnen waren drei sehr wich­tig. Die Ha­upt­merk­ma­le waren die enor­me Ausb­re­itung und Ans­tec­kung, der le­ich­te­re Zel­le­int­ritt und die um 70 Pro­zent we­ni­ger er­kenn­ba­re Symp­to­me. Das bes­rog­ni­ser­re­gen­de Prob­lem hi­er­bei ist, die durch das Virus ve­rur­sach­te Verände­rung ,,VUI-202012/01″ im Spi­ke-Pro­te­in, auf das die me­is­ten Impfs­tof­fe wie Pfi­zer/Bi­oN­Tech und Mo­der­na ab­zi­elen. Wird die letz­te Mu­ta­ti­on tatsäch­lich eine Im­mu­ni­si­erung von In­fi­zi­er­ten ver­hin­dern kön­nen? Wie zu­verlässig sind über­ha­upt die HES-Co­de-Da­ten? Warum hat sich die Zahl der To­desfälle in­fol­ge von Her­zin­fark­ten er­höht?Ob die letz­te Mu­ta­ti­on ver­hin­dert, dass in­fi­zi­er­te Per­so­nen immun wer­den? Wie zu­verlässig die HES -Co­de-Da­ten über­ha­upt sind? Warum Covid die Zahl der To­desfälle in­fol­ge von Her­zin­fark­ten er­höht hat?

Das Co­ro­na­vi­rus mu­ti­er­te bis­her mehr als fünf­ta­usend­mal, weil di­eses Virus auch ver­sucht, sich selbst zu sc­hüt­zen und ihre Ge­ne­ra­ti­on fort- zu­set­zen und dafür den mensch­lic­hen Kör­per be­nutzt. Im We­sent­lic­hen kann man sagen, dass dies ein Kampf ums Leben zwisc­hen dem Virus und dem Mensc­hen ist. Wenn das Virus sich in das Im­munsys­tem im mensch­lic­hen Kör­per ein­ge­fan­gen hat, verändert es seine Form, führt das Sys­tem in die Irre und ver­sucht am Leben zu ble­iben. Während­des­sen besch­le­unigt sich die Krank­he­its­bil­dung, da das Im­munsys­tem Zeit ver­li­ert, bis es den Virus wie­ede­rer­kennt.

Warum ist die Mu­ta­ti­on am Spi­ke-Pro­te­in bei Co­vi­d-­19 wich­tig?

Das Auft­re­ten der Co­ro­na­vi­rus-Mu­ta­ti­on am Spi­ke-Pro­te­in, wo sich das Virus an den Kör­per bin­det, führt in den letz­ten Tagen zu Be­un­ru­hi­gun­gen.
Denn Co­vi­d­-19 ist ein Virus, das sich über das Spi­ke-Pro­te­in an die ACE-2-Re­zep­to­ren des Kör­pers bin­den kann. Die ACE-2-Re­zep­to­ren be­fin­den sich an der äußeren Oberfläche von den Lun­gen-, Ar­te­ri­en-, Herz-, Ni­eren- und Darm­zel­len. Wie dies die Wir­kung des Virus und die To­desfälle be­e­inf­lus­sen wird, wird sich im Laufe der Zeit ze­igen. Ein we­ite­res Prob­lem ist, dass das Virus um 70 Pro­zent ans­tec­ken­der ist. Da­rü­ber hi­na­us sind nach An­ga­ben des Na­ti­ona­len Sta­tis­ti­kam­tes in Großbri­tan­ni­en das Ri­si­ko für Her­zin­farkt und Sch­la­gan­fall bei Mensc­hen mit Co­vid-19 zwölf­mal höher.

Wer­den die Mu­ta­ti­onen Co­vid-Impfs­tof­fe be­e­inf­lus­sen?

Die Grip­pe-Inf­lu­en­za ist auch ein RNA Vi­rus, das je­doch statt DNA sehr klei­ne und un­tersc­hi­ed­lic­he St­ruk­tu­ren mit RNA auf­we­ist. Des­halb ist es nicht über­rasc­hend, dass di­eses Virus sich sehr oft verändert und jedes Jahr der Grip­pe­impfs­toff er­ne­u­ert wer­den muss. Gle­ic­hes gilt für das Co­ro­na-Vi­rus. Bei neuen Impfs­toff-Tech­no­lo­gi­en ist es je­doch mög­lich, den Impfs­toff mit kle­inen Ände­run­gen in­ner­halb eines Mo­nats wi­eder wirk­sam und ve­r­wend­bar zu mac­hen. Da die Grund­la­gen gesc­haf­fen wur­den, er­leichtert der mit der mR­NA-Tech­no­lo­gie her­ges­tell­te Impfs­toff die An­pas­sung an diese Ände­run­gen. Mit her­kömm­lic­hen Impfs­tof­fen ist es mög­lic­he­r­we­ise nicht so ein­fach. Mo­men­tan bes­teht kein Grund für Panik. Der Impfs­toff- soll­te als eine Art Ver­te­idi­gung zur Bekämp­fung von Mu­ta­ti­onen an­ge­se­hen wer­den. Die Viren en­t­wic­keln na­tür­lich auch einen Ab­wehr­mec­ha­nis­mus, um ihr Leben gegen die Ver­te­idi­gung des Impfs­tof­fs fort­zu­set­zen.


Daher kön­nen her­kömm­lic­he Impf- s­tof­fe dem ak­tu­el­len Virus wahrsc­he­in -­lich nicht nach­ge­hen. Der Kampf ums Leben zwisc­hen dem Mensc­hen und dem Co­ro­na­vi­rus sc­he­int noch eine Zeit zu da­u­ern. Die wich­ti­ge Frage hi­er­bei ist, wie lange der Impfs­toff zum Sc­hutz des Mensc­hen wirk­sam sein wird, was wir nur durch Er­fah­rung wis­sen wer­den. Wenn der Impfs­toff sechs Mo­na­te Sc­hutz bi­etet, wird wahrsc­he­in­lich nach sechs Mo­na­ten eine we­ite­re Imp­fung er­for­der­lich sein.

Wie sic­her soll­te man sich mit dem HES-Co­de füh­len?

Es ist eine Tat­sac­he, dass die get­rof­fe­nen Beschränkungs­maßnah­men die Übert­ra­gungs­ket­te wirk­sam un­ter- b­rec­hen. Die In­ten­sivs­ta­ti­onen sind je­doch immer noch voll, da Pa­ti­en­ten, die schon auf­ge­nom­men wur­den, immer noch auf der In­ten­sivs­ta­ti­on li­egen und ihre me­di­zi­nisc­he Be­hand­lung fort­ge­setzt wird. Mu­ta­ti­onen kön­nen hier eine Aus­wir­kung haben, da es im Verg­le­ich zu den Fällen von März bis April eine sc­h­we­r­wi­egen­de­re Wir­kung hat und die Be­hand­lun­gen komp­li­zi­er­ter ge­wor­den sind. Es ents­te­hen ins­be­son­de­re Prob­le­me bei Pa­ti­en­ten der In­ten­sivs­ta­ti­on. Luft­ver­lus­te und Blu­tun­gen in der Lunge kom­men mehr als in den ers­ten Pe­ri­oden vor und bei sc­h­werk­ran­ken Pa­ti­en­ten kann die Si­tu­ati­on viel sch­lech­ter aus­fal­len.
Eine zwe­ite Si­tu­ati­on ist, dass sich das Bild bei Kin­dern und Ju­gend­lic­hen mit mil­de­ren Co­vi­d­-19-Symp­to­men in den ers­ten Pe­ri­oden geändert hat. Bei Kin­dern und Ju­gend­lic­hen ste­igt die Lun­ge­nent­zün­dungs­ra­te um 30 bis 40 Pro­zent. Thema HES-Co­de; Ziel des HES-Co­des ist es zu ver­hin­dern, dass Co­ro­na­vi­rus in­fi­zi­er­te nicht in die Öf­fent­lich­ke­it ge­lan­gen. Da Mensc­hen, die po­si­tiv ge­tes­tet wur­den trotz aller War­nun­gen immer noch aus ihren Häusern gehen, um zu ar­be­iten oder ein­fach um Ein­ka­ufs­zent­ren zu be­suc­hen, kann dies eine Maßnahme wer­den, die diese Si­tu­ti­on ver­hin­dern kann. Der HES-Co­de ist je­doch nur nach einem Co­ro­na­test gül­tig. Doch eine Per­son kann auch ne­ga­tiv ge­tes­tet wer­den und sich vi­el­le­icht nach einer Stun­den mit dem Virus in­fi­zi­eren. Wie zu­verlässig ist dann in so einem Fall der HES-Co­de? Das ist die Frage.

Ist ein Her­zin­farkt als To­de­sur­sac­he eine Folge einer Co­vid-19-Be­hand­lung?

Ins­be­son­de­re bei Mensc­hen über 65 Jah­ren kommt es vor, dass der Pa­ti­ent, von dem an­ge­nom­men wird, dass er sich nach einer Co­vi­d-­19-In­fek­ti­on er­holt hat, nach ein bis eine­in­halb Mo­na­ten aufg­rund einer herz­be­ding­ten Ur­sac­he stirbt. Ob­wohl die To­de­sur­sac­he in den Auf­ze­ich­nun­gen als Her­zin­farkt ver­merkt wird, kann die eigent­lic­he Ur­sac­he Schädi­gun­gen am Herz durch die Co­vid-In­fek­ti­on, die der Pa­ti­ent vor ein-zwei Mo­na­ten durch­ge­macht hat, sein. Um dies zu ver­hin­dern, soll­ten Per­so­nen mit bes­timm­ten Al­ters-und Ri­si­ko­fak­to­ren min­des­tens einen Monat nach der Be­hand­lung einen Herzc­heck durch­füh­ren las­sen. Manch­mal kann dies nicht durch Ec­ho­kar­di­og­rap­hie (ECHO) Her­zult­rasc­hall bes­timmt wer­den und eine kar­di­ale MRT Kont­rol­le könn­te er­for­der­lich sein. Denn: Herzk­rank­he­iten sind eine wich­ti­ge To­de­sur­sac­he bei Pa­ti­en­ten mit Covid.

Wieso spi­egeln die Zah­len nicht die ge­na­u­en
In­for­ma­ti­onen?


Da die Zahl der Co­ro­na­vi­rus-Fälle lange Zeit ni­ed­rig an­ge­ge­ben wur­den, führ­te zum Prob­lem, dass die Mensc­hen sehr be­qu­em ge­han­delt haben. Ob­wohl zur­ze­it die In­for­ma­ti­onen ge­na­u­er an­ge­ben wer­den, gibt es immer noch star­ke Vor­her­sa­gen da­rü­ber, dass sie im Verg­le­ich zu den Welt­zah­len nicht die Wahr­he­it wi­ders­pi­egeln. Die tatsäch­lic­he An­zahl der To­desfälle beträgt min­des­tens das Dre­ifac­he der an­ge­kün­dig­ten To­desfälle. Selbst wenn die An­zahl der Fälle na­he­zu rich­tig an­ge­ge­ben wird, ist der Grund für die ni­ed­ri­ge Sterb­lich­ke­its­ra­te höchs­t­wahrsc­he­in­lich der ge­woll­te Eind­ruck über einen hohen Be­hand­lung­ser­folg in der Tür­kei. Es ist auch wis­sen­s­wert, dass viele Pa­ti­en­ten auf der In­ten­sivs­ta­ti­on, die Covid durch­ge­macht haben, ein ne­ga­ti­ves Tes­ter­geb­nis be­ka­men, je­doch trotz­dem an einer durch Covid ve­rur­sach­ten Krank­he­it star­ben.

Wird der tür­kisc­he Impfs­toff eine
Hoff­nung sein?


Aufg­rund wirtsc­haft­lic­her Sc­h­wi­erig­ke­iten, sc­he­int eine 14-tägige Be-schränkung als Co­ro­na-Maßnahme vor­erst un­wahrsc­he­in­lich zu sein. Des­halb wird die Imp­fung für die Im­mu­nität der Be­völ­ke­rung noch wich­ti­ger. Es ist no­t­wen­dig mit den Impfs­tof­fun­ter­neh­men Kon­tak­te auf­zu­neh­men, um den Impfs­toff zu di­ver­si­fi­zi­eren. Denn es ist bei Impfs­tof­fen immer mög­lich, auf une­r­war­te­te Si­tu­ati­onen zu stoßen. Wenn zum Be­is­pi­el bei einem Impfs­toff eine sc­h­we­r­wi­egen­de Ne­be­n­wir­kung auft­ritt, soll­te mit der Ve­r­wen­dung eines we­ite­ren Impfs­tof­fes so­fort be­gon­nen wer­den. In der Tür­kei fin­den auch sehr er­folg­re­ic­he Impfs­toffs­tu­di­en statt, die un­ters­tützt wer­den soll­ten. Trotz­dem ist es auch wich­tig Part­ner auf in­ter­na­ti­ona­ler Ebene zu fin­den. Um wirk­lich mit der Pro­duk­ti­on be­gin­nen zu­kön­nen, sind große In­ves­ti­ti­onen und Er­fah­run­gen no­t­wen­dig. Die Hers­tel­lung des Impfs­toffs im Labor ist eine Sache, die Mas­senp­ro­duk­ti­on und La­ge­rung des Impf­soffs eine an­de­re, die auf In­ves­ti­ti­on ba­si­ert. Die Stu­di­en für den tür­kisc­hen Impfs­toff wurde im Juni ab­gesch­los­sen, je­doch hat die Tür­kei nicht die Ka­pa­zität, Mil­li­onen von Impf­do­sen zu pro­du­zi­eren. Die Grund­la­ge, den Impfs­toff vor­zu­be­re­iten und mit einem an­de­ren Un­ter­neh­men für die we­ite­ren Sch­rit­te in Kon­takt zu tre­ten, ist nicht nur für die Tür­kei als Land wich­tig, son­dern auch für die Pro­duk­ti­on des Impfs­tof­fs, um es glo­bal ver­ka­ufen zu kön­nen. Hi­er­bei ist es eben­falls wich­tig, dass die Wis­sensc­haft von der Po­li­tik get­rennt wer­den soll­te. Denn dies ist wi­ede­rum wich­tig, um das Leben der Mensc­hen zu sc­hüt­zen.

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