Politik

Wir gratulieren Wiens neuer Vize Bürgermeisterin Frau Aslihan Bozatemur und wünschen ihr viel Erfolg

Aslıhan Bozatemur, die als Bezirksrätin in der Stadt Wien arbeitet war überrascht, bei ihrem Treffen mit dem Bürgermeister von Ankara Mansur Yavaş als stellvertretende Bürgermeisterin vorgestellt worden zu sein.

Von Frau Aslıhan, die diese falsche Aussage gemacht hat, wird erwartet, dass sie eine öffentliche Aussage macht und informiert. Darüber hinaus ist sie Beraterin in der Gemeinde und ist für den Aufbau der Beziehungen zur Ethnic Press verantwortlich, da ihre Muttersprache Türkisch ist.

Inwieweit sie dieser Autorität und Verantwortung gerecht nachgekommen ist, ist ebenfalls umstritten. Weil sie im Rahmen dieser Behörde wesentlich dazu beigetragen hat, durch Werbung für eine einzige Zeitung, die im Bereich von 30.000 bis 70.000 EUR pro Jahr liegt, ein unfaires Einkommen aus der ethnischen Presse zu erzielen. Aslıhan Bozatemur spricht von einer Familienfreundschaft mit diesen Zeitungschefs. Aus dieser Perspektive ist ersichtlich, dass die Unterstützung der pro-medialen Medien materiell und geistig ignoriert und diskriminiert wird.

Diskriminierung – Ist das wohl alles?

Nein!

Eine gewisse Anzahl Zeitungen türkischer Herkunft wurden zu Ludwig’s Sitzung eingeladen, exklusive Interviews wurden geführt und zu guter letzt Einladungen zu Gesprächen in die Türkei abgeschickt. Wir möchten wissen, wer für diese Einladungen verantwortlich ist und nach welchen Kriterien diese Zeitungen ausgewählt wurden. Wenn es das Ziel ist, türkischstämmige Wähler, die in Österreich leben zu erreichen, sollten Sie wissen, dass es mit nur ein oder zwei Pressen nicht möglich ist. Sie sollten sich bewusst sein, dass sie mit all der Presse zusammenarbeiten müssen, um ein breites Publikum zu erreichen.

Interessant ist auch, dass Frau Aslıhan, der türkischen Presse so fern ist, dass die serbischen und kroatischen Presse Privilegien einräumt, während der Bürgermeister diesen Zeitungen private Interviews gibt und anderen türkischsprachigen Zeitungen und Fernsehprogrammen nicht die gleichen Rechte einräumt.

2016 reichte die FPÖ einen Antrag beim Wiener Parlament ein. Das Motiv der Resolution war: Wie eine religiöse türkische Zeitung solche Unterstützung und Werbung erhielt. Die Stadt Wien hat ein Jahr lang keine türkischsprachigen Zeitungen beworben. Aufgrund dieser Praxis erlitten auf Türkisch veröffentlichte Zeitungen materiellen und moralischen Schaden. Weder die Zeitung noch der Begünstigte haben die Verantwortung für diese falsche Praxis übernommen.

Frau Aslıhan präsentierte sich manchmal als Unterstaatssekretärin und manchmal als Bürgermeisterin und wurde in der Verteidigung als Wortfehler ausgedrückt. Wir wissen jedoch, dass eine Person mit türkischer Muttersprache auf diese Weise keine schwerwiegenden Fehler macht.

Indem sie das Budget der Gemeinde und der Partei auf so willkürliche Weise einsetzt, unterstützt sie nicht nur die Presseorganisationen, die sie für sich selbst hält, auf unfaire Weise, sondern auch den Wählern gegenüber. Strache, der seine persönlichen Interessen über die Interessen von Land und Leuten stellte, wurde irgendwie entschlüsselt und unterzeichnete einen großen Skandal in der österreichischen Politik.

Dieses Verhalten schadet Österreich, unserem Land, in dem wir leben und arbeiten und Steuern zahlen. Ungerechtes und falsches Verhalten steht auch in den österreichischen Medien auf der Tagesordnung und löst leider Fremdenfeindlichkeit aus. Wir haben das Recht zu erwarten, dass die Menschen, die in die Politik gegangen sind, die Fähigkeit und die Vision haben, dieser Verpflichtung ordnungsgemäß nachzukommen. Frau Aslıhans Recht, auf diese Fragen zu reagieren und gleichzeitig dieses Fehlverhalten und die Diskriminierung der Presse zum Ausdruck zu bringen, das wir nicht verstehen können. Als Brücke-Zeitung stellen wir unsere Fragen und veröffentlichen ihre Antworten unparteiisch.

Wir hoffen, dass Frau Aslıhan aufrichtig auf die Themen eingeht, auf die wir neugierig sind, und das Gewissen der Gesellschaft beruhigt.

1. Was sind Ihre Aufgaben, Befugnisse und Verantwortlichkeiten in der Gemeinde?

2. In welchen Themen bieten Sie Ihre Beratung an? Verfügen Sie diesbezüglich über eine Ausbildung oder vergleichbare Kompetenzen?

3. Da Ihre Muttersprache Türkisch ist, wird angegeben, dass Sie die Koordination der türkischen Presse haben. Wenn dies in Ihrer Verantwortung liegt, warum kooperieren Sie mit einer oder zwei von Ihnen ausgewählten Pressen, anstatt sich in gleichem Abstand mit der gesamten Presse zu beschäftigen? Inwieweit haben Sie diese Presseorgane gewählt? Was ist Ihr Grund gewesen die anderen zu ignorieren?

4. Gibt es einen besonderen Grund, warum Sie zuerst die “Yeni Hareket” Zeitung unterstützen? Was macht diese Zeitung anders und wichtiger als andere? Möchten Sie die übertragene Summe begründen, die Sie für diese Zeitung bezahlt haben?

5. Aufgrund dieser Zeitung reichte die FPÖ 2016 einen Antrag auf Befragung des Wiener Stadtrates ein, in dem es heißt, Ludwig habe 70.000 Anzeigen geschaltet. Was ist Ihre Antwort auf diese Behauptungen?

6. Bei Ihren Türkei Besuchen, wurden Sie nur von zwei Pressen begleitet, eine davon “Yeni Hareket” Zeitung. Warum nur zwei? Was sind die Probleme, die Sie in anderen Zeitungen und Fernsehprogrammen als unvollständig und unzulänglich empfinden?

7. Wer übernimmt die Kosten für den Transport und den Unterkünften auf diesen Reisen?

8. Wer oder welche Institutionen zahlen für das Abendessen, in denen Sie in den Restaurants dabei waren?

9. Während Ihrer Türkei Besuchen haben Sie sich als Staatssekretärin und stellvertretende  Bürgermeisterin vorgestellt. Was möchten Sie dazu sagen?

10. Was sind Ihre politischen Ziele? Vor allem in Anbetracht der diskriminierenden Politik in den letzten Jahren. Welche Art von Maßnahmen möchten Sie Treffen und inwieweit möchten Sie nützlich sein, besonders als Türkischstämmige?

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