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Stürzenbecher / Höferl (SPÖ) ad ÖVP Wien: Nachhilfe gefällig?

Stürzenbecher / Höferl (SPÖ) ad ÖVP Wien: Nachhilfe gefällig?

Wien (OTS/SPW-K) „Die jüngste Aussendung der ÖVP Wien bezüglich des Rahmenkommunikationsplans für die Jahre 2024 und 2025 wirft ernsthafte Fragen hinsichtlich ihrer Fähigkeit zur korrekten Analyse und Interpretation von Daten auf. Es scheint, als könne die ÖVP nicht einmal den Rahmenkommunikationsplan richtig lesen und verstehen“, zeigt sich Finanzausschussvorsitzender Gemeinderat und Landtagsabgeordneter Kurt Stürzenbecher (SPÖ) besorgt.

Aufgrund eines Verständnisfehlers von Brutto- und Nettozahlen behauptet die ÖVP fälschlicherweise, dass die Stadt Wien die Ausgaben für Stadtkommunikation erhöhen würde. Doch das genaue Gegenteil ist der Fall: Die Stadt Wien kürzt die Ausgaben für Stadtkommunikation um beachtliche 9 Prozent bzw. 2,16 Millionen Euro pro Jahr im Vergleich zu den Jahren 2022 und 2023. Für 2022 und 2023 waren brutto 23,76 Millionen Euro pro Jahr im Rahmenkommunikationsplan budgetiert, was netto 19,8 Millionen Euro entspricht. Hingegen werden für 2024 und 2025 nur noch brutto 21,6 Millionen Euro pro Jahr veranschlagt, was netto 18 Millionen Euro ausmacht – eine Reduktion von 2,16 Millionen Euro pro Jahr.

„Es ist bedauerlich, dass die ÖVP Netto- und Bruttobeträge miteinander verwechselt und falsche Schlüsse zieht. Dies zeugt nicht von hoher fachlicher und wirtschaftlicher Kompetenz. Der Rahmenkommunikationsplan für 2024 und 2025 wurde pro Jahr um 1,8 Millionen Euro netto reduziert im Vergleich zu den Jahren 2022 und 2023 – das ist eine Reduktion“, so Stürzenbecher weiter.

Für Gemeinderat und Landtagsabgeordneter Andreas Höferl (SPÖ) ist der Vorwurf der Intransparenz seitens der ÖVP nicht nachvollziehbar. „Der Akt, der dem Gemeinderatsausschuss und dem Gemeinderat vorgelegt wird, erklärt ausführlich die geplanten Vorhaben. Seit 2020 basiert die transparente und objektive Grundlage für die Kommunikationsplanung der Stadt Wien auf der Mediendiskursstudie Wien, die online zur Verfügung steht und die Mediennutzung der Wiener*innen mediengattungsübergreifend und auf Themen bezogen erfasst“, so Höferl. Er betont weiter, dass die Stadt Wien zudem die einzige Gebietskörperschaft ist, die sämtliche Schaltungen und Medienkooperationen in einem Jahresbericht online ausweist, unabhängig davon, ob sie meldepflichtig sind oder nicht. Dies unterstreicht das Engagement der Stadt für Transparenz und Nachvollziehbarkeit.

„Die ÖVP Wien sollte sich vor Veröffentlichungen genauer informieren und die Fakten richtig interpretieren, bevor sie unsachliche Kritik äußert“, schließen Stürzenbecher und Höferl unisono.
(Schluss) sh

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