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InternetdIagnosen Vorsicht vor Cyberchondrien!

„Cyberchondrie“, das Bemühen von Menschen, im Internet über Krankheiten zu recherchieren, sich selbst zu diagnostizieren und zu behandeln, kann Menschen in gefährliche Situationen bringen. Experten warnen davor, dass Informationsverschmutzung in virtuellen Umgebungen zu gefährlichen Konsequenzen führen kann und betonen, dass bei gesundheitlichen Beschwerden Experten aufgesucht werden sollten.

Psychiater
Assistent Doz. Dr. Alptekin ÇETİN

„Cyberchondrie“, welches zu einem immer häufiger auftretenden Verhalten geworden ist, ist das Bemühen, im Internet nach Informationen und Daten über die Krankheit oder Krankheiten zu suchen, an denen die Person glaubt zu leiden und versucht sich selber zu diagnostizieren und anschließend zu behandeln.

Gesundheits- und Krankheitsbegriffe sind eines der am meisten diskutierten Themen in der digitalen Umgebung. Diverse Posts, Kommentare, verschiedene Behandlungsmöglichkeiten von Krankheiten und Ergebnisse dieser Behandlungsmöglichkeiten sind durch das Internet zu leicht zugänglichen Informationen geworden. Informationen, deren Qualität nicht infrage gestellt werden kann, können bei Menschen das Sorgen-Gefühl erhöhen. Es ist mittlerweile so, dass jemand, der im Internet für Informationen nach Sodbrennen sucht, in der Lage ist, sich am Ende des Tages mit Magenkrebs zu diagnostizieren.

Personen mit niedriger Vertrautheit bezüglich Gesundheitsbegriffen sind die häufigsten Nutzer

Obwohl Cyberchondrie von Gesundheitsbehörden und diagnostischen Diagnosekriterien-Systemen noch nicht als gesundheitliche Störung angesehen wird, werden verschiedene Studien zu diesem Thema durchgeführt. Menschen mit Cyberchondrie-Symptomen weisen ein hohes Maß an Angst auf. Es wurde auch festgestellt, dass betroffene Personen über eine niedrige Kompetenz bezüglich gesundheitlicher Begriffe verfügen. Menschen, die keine professionelle Hilfe für ihre Krankheit, die sie zu haben glauben, bekommen oder bevorzugen, fällen ihre Diagnosen entsprechend nicht-wissenschaftlichen Kommentaren im Internet, die nur auf persönlichen Erfahrungen basieren.

Suchen Sie bei Beschwerden Ihren Arzt auf

Obwohl es nicht als Krankheit definiert ist, sollte im Verdachtsfall ein professionelles Gesundheitspersonal aufgesucht werden, um den Cyberchondrie-Zustand zu beseitigen, und professionelle Fachpersonen sollten für eine Behandlung zugezogen werden. Gegebenenfalls sollten sie Ärzte über verschiedene Informationen oder Behandlungsmethoden, die im Internet über die Krankheit erhältlich sind, um Rat fragen.

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