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ACHTUNG, wenn Sie zwar „wollen, aber nicht können“!

Stundenlang ausgeruht sein, immer dasselbe Gefühl empfinden, auch wenn man eigentlich nichts tut und das monatelang … Nicht in der Lage sein, Dinge zu erledigen, die erledigt werden müssen und wenn man darauf angesprochen wird, ist immer dieselbe Antwort zu hören, nämlich, dass die Person nicht einmal in der Lage ist, einen einzelnen Finger zu krümmen. Diese Situation, die von manchen Personen auch als Faulheit betrachtet wird, ist das chronische Erschöpfungssyndrom, eine neue Krankheit dieses Zeitalters.

Fachärztin für Allgemeinmedizin
Dr. Ayşegül NAVDAR

Sehr häufige Beschwerden über Müdigkeit entwickeln sich aufgrund von übermäßiger Bewegung, Mangelernährung, Anämie, Erkrankungen der oberen Atemwege oder der Schilddrüse und Virusinfektionen. Einige bestimmte Medikamente können auch zu Müdigkeit führen. Befinden sich Menschen jedoch in einer Phase der anhaltenden Erschöpfung, wird diese Situation als chronisches Erschöpfungssyndrom bezeichnet.

Die anhaltende Müdigkeit hat einen Grund!
Das Chronische Erschöpfungssyndrom, das als eines der häufigsten Probleme des Zeitalters gilt, betrifft Menschen sowohl in körperlicher als auch in geistiger und seelischer Hinsicht. Es äußert sich in Form von Muskel-, Gelenk-, Halsschmerzen, Übelkeit, Konzentrationsschwäche, die länger als sechs Monate anhält. Das auffälligste Merkmal des chronischen Erschöpfungssyndroms ist, dass sich die Erschöpfung verschlimmert, während Sie sich ausruhen und geistige Anstrengungen die Erschöpfung verstärken.

Daher ist sie weit entfernt von der chronischen Müdigkeit. Der Hauptgrund für die Müdigkeit beim chronischen Erschöpfungssyndrom ist, dass sie nicht aufgrund einer körperlichen Aktivität entsteht. Andere Unterschiede zur chronischen Müdigkeit sind, dass sie mindestens sechs Monaten andauert und nicht mit einer gängigen Bettruhe verschwindet. Das chronische Erschöpfungssyndrom, das häufiger bei Frauen auftritt, tritt im Allgemeinen in der Altersgruppe der 30- bis 50-Jährigen auf.

Aus welchen Gründen kann das chronische Erschöpfungssyndrom auftreten?
Obwohl die genaue Ursache nicht bekannt ist, gibt es einige Faktoren, die bei der Entstehung des chronischen Erschöpfungssyndroms ausschlaggebend sind.
Diese sind:
• ein schwaches Immunsystem
• einige Viren
• eine unregelmäßige Ernährung
• Tätigkeiten, die unter hohem Stress ausgeführt werden
• Druck
• Depressionen

Was sind die Symptome eines chronischen Erschöpfungssyndroms?
Das typischste Syndrom des chronischen Erschöpfungssyndroms ist die andauernde Müdigkeit. Dazu können:
• Vergesslichkeit
• Aufmerksamkeitsdefizit
• Gelenk- und Muskelschmerzen
• Schwellung der Lymphknoten
• Rötungen und Schwellungen auf der Haut
• Essstörungen
• Halsschmerzen
• Schlafstörungen
• Unbehagen
• Lustlosigkeit
• Emotionalität kommen.

Wie wird die Diagnose eines chronischen Erschöpfungssyndroms gestellt?
Es gibt zwei wichtige Fragen, die bei der Diagnose des chronischen Erschöpfungssyndroms betrachtet werden. Der erste Punkt ist, ob sie als Folge einer körperlichen Aktivität auftritt, und der zweite, dass sie schon seit sechs Monaten besteht. Zudem spielt auch, dass die Krankheitsbeschwerde nicht durch Ausruhen verschwindet, eine entscheidende Rolle. Beim chronischen Erschöpfungssyndrom, das sich aus physiologischen Gründen oder Krankheiten entwickelt, sollten andere Behandlungsmethoden angewendet werden.

Ist es möglich, diese Müdigkeit zu überwinden?
Die Gründe für die Müdigkeit machen es notwendig, die Behandlungsmethode dem Patienten geeignet auszuwählen. Wenn dem Problem eine körperliche Kondition zugrunde liegt, ist an dieser Stelle hochwertiger Schlaf sehr wichtig. Wenn das Problem auf Anämie, Schilddrüsen- oder Virusinfektionen zurückzuführen ist, wird ein Weg der Ursachenfeststellung notwendig sein. Wenn das Problem jedoch chronisch ist, sollten psychologische Gründe in Betracht gezogen werden.

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