Coronavirüs

 

Informieren und schützen

Die österreichischen Bürgerinnen und Bürger sollen gut informiert sein. So gibt das Gesundheits-Ministerium täglich auf seiner Internet-Seite bekannt: Wie viele Untersuchungen hat es bis jetzt gegeben? Wie viele Menschen sind wirklich am Corona-Virus erkrankt?

„Wir möchten die Menschen so gut wie möglich informieren und schützen. Die nächsten Wochen sind entscheidend dafür, wie sich die Lage mit dem Corona-Virus weiter entwickelt.“ Das sagt der Gesundheitsminister Rudolf Anschober.

Beratung per Hotline

Am Corona-Virus erkrankte Menschen sollen das Haus nicht verlassen, damit sie das Virus nicht weiter verbreiten. Die Symptome, also die Anzeichen für die Erkrankung, sind ähnlich wie bei einer Grippe:

Fieber

Husten

Kurzatmigkeit,

wenn man also oft und schnell atmen muss

Andere Atembeschwerden

Es gibt Beratung per Telefon,

damit erkrankte Menschen nicht das Haus verlassen müssen:

Gesundheits-Telefon: 1450

Der Anruf und die Beratung sind kostenlos.

Hotline Corona-Virus:    0800 555 621

an allen 7 Wochentagen, von 0 bis 24 Uhr

Expertinnen und Experten beantworten alle Fragen zum Corona-Virus.

Zum Beispiel erklären sie,

wie sich das Virus überträgt und

wie man am besten eine Ansteckung verhindern kann.

Oder was man tun muss,

wenn man glaubt, dass man sich angesteckt hat.

Maßnahmen zur Vorbeugung

Die österreichische Regierung trifft laufend Maßnahmen,

damit sich das Corona-Virus nicht weiter ausbreitet.

Wie können Sie sich schützen?

Reinigen Sie regelmäßig Ihre Hände gründlich mit Wasser und Seife. Oder mit Desinfektionsmittel, das Alkohol enthält. Gründliches Händewaschen heißt: Mindestens 20 Sekunden. Tipp: 20 Sekunden sind ungefähr 4 – 6 tiefe Atemzüge. Sie können auch die 20 Sekunden mitzählen.

Greifen Sie sich nicht mit ungewaschenen Händen in das Gesicht. Beim Husten oder Niesen bedecken Sie Mund und Nase mit einem Taschentuch, nicht mit den Händen. Werfen Sie danach gleich das Taschentuch weg und waschen Sie Ihre Hände.

Vermeiden Sie den Kontakt zu kranken Menschen.

Vermeiden Sie den Kontakt zu toten Tieren. Vermeiden Sie auch den Kontakt zu lebendigen Wildtieren.

Essen Sie keine rohen Tierprodukte. Essen Sie keine Tierprodukte, die nicht ganz gar gekocht sind.

Wenn Sie Symptome wie Fieber, Husten oder Atembeschwerden haben, lassen Sie sich bitte medizinisch untersuchen. Verlassen Sie aber bitte nicht das Haus. Rufen Sie lieber das Gesundheits-Telefon 1450 oder die Hotline Corona-Virus 0800 555 621 an. Oder Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

Überblick und Information

Aktuelle Informationen finden Sie täglich auf der Seite des Gesundheits-Ministeriums. www.sozialministerium.at

Es heißt genau:

Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

Gesundheitsberatung am Telefon:

Gesundheits-Telefon 1450

Infoline Corona-Virus: 0800 555 621

Aktuelle Reisewarnungen finden Sie auf der Seite des

österreichischen Außenministeriums.

https://www.bmeia.gv.at/reise-aufenthalt/reisewarnungen/

Sie erfahren dort, in welche Länder man derzeit lieber nicht reisen soll. Häufig gestellte Fragen zum Corona-Virus können Sie – in schwerer Sprache – auf der Seite des Sozialministeriums nachlesen.

Einzelheiten über das Corona-Virus

Es gibt verschiedene Corona-Viren. Corona-Viren können leichte Erkältungen, aber auch schwere Lungenentzündungen verursachen. Sie können zwischen Tieren und Menschen übertragen werden. Die Abkürzung für Corona-Viren ist: CoV

Am häufigsten steckt man sich von Mensch zu Mensch an. Speichel und andere Körperflüssigkeiten, zum Beispiel auch Blut, können das Virus übertragen. Aber auch die Atmung kann zur Weiterverbreitung der Lungenkrankheit beitragen.

Es gibt noch keinen Impfstoff. Daher kann man derzeit nur die Symptome behandeln, also zum Beispiel den Husten oder das Fieber.

Betroffene Personen können dadurch geheilt werden, dass ihre Krankheits-Beschwerden gelindert werden. Zum Beispiel mit Medikamenten, die das Fieber senken.

Das neue Corona-Virus

Seit dem 31. Dezember 2019 haben die chinesischen Gesundheitsbehörden immer mehr Fälle von Lungenentzündung gemeldet. Laut der Welt-Gesundheits-Organisation WHO wurde am 7. Jänner 2020 ein neuartiges Corona-Virus entdeckt und bestimmt.

Ende Jänner hat das Notfall-Komitee der WHO wieder beraten und dann den internationalen Gesundheits-Notstand ausgerufen. Ergänzung: Das bedeutet, dass die Länder gemeinsam handeln müssen, damit die Ausbreitung der Krankheit eingeschränkt wird. Nun arbeiten Expertinnen und Experten aus allen Ländern zusammen, damit die Menschen weltweit so gut wie möglich geschützt werden.

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