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COVID-19 Wir wissen noch immer wenig davon

Es ist eine Virusinfektion (manche behaupten, dass es eine bakterielle Infektion ist) und ist leicht von Mensch zu Mensch übertragbar und tödlich. Es gibt noch immer keine wirksame und endgültige Behandlung oder wir wissen es nicht. Es gibt noch immer keinen Impfstoff dazu. Der langsam andauernde Zustand führt die Industriestaaten wie die USA und Italien zur Verzweiflung. Darüber hinaus sind die technologischen Möglichkeiten und Gesundheitsindizes dieser Staaten auf höchstem Niveau. Auch, wenn die Zahlen der Infektionen und Todesfälle der Türkei, die zu den wachsenden Entwicklungsländern gehört umstritten war, hat sie nicht wie die großen Länder dieses Grauen erlebt. Die USA hat Chloroquin aus dem Behandlungsprotokoll wegen der „nicht vorliegenden Auswirkung auf die Behandlung“ (die als Medikament gegen Malaria ist) ausgeschlossen, die in der Türkei nach wie vor das Nummer Eins Medikament ist. Obwohl wir unsere Situation unserem Gesundheitspersonal, die mit größter Sorgfalt arbeiten und unseren Mitteln zu verdanken haben, bleiben einige Dinge offen. 

Wir wissen weder den Faktor, die Übertragungswege, die Schutzmaßnahmen noch die Techniken der Bekämpfung und Behandlung. Eines steht fest, dass es sich bei einigen Menschen, die über die nicht einmal deutlichen Covid-19 Faktoren verfügen, die Phase schleppend fortsetzt. Wer sind diese einige Menschen? Welche Eigenschaften haben sie? Die Welt erforscht die „einigen Menschen“ in genetischer Hinsicht. Vor 20 Tagen wurde in einer Studie mit dem Zentrum in John Hopkins die Immunreaktionen und DNA-Veränderungen bezugnehmend auf die Blutgruppen bei Covid-19 Erkrankungen untersucht. Die Ergebnisse der Untersuchungen konnten nicht vollendet werden. Aber bei den Gemeinschaften, die bestimmter ethnischer Herkunft und Abstammung sind, wurden gesagt, dass zur Tendenz der Konzentration die „soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten“ dazu führten.

Einer der wichtigsten genetischen Studien bisher, die von Experten auch begutachtet wurde, ist am 17. Juni in der New England Journal of Medicine veröffentlicht worden und wurde bei 1610 Patient*innen, die in Italien und Spanien im Krankenhaus waren, durchgeführt. Bei den meisten „der einigen Menschen“ die, die Krankheit intensiv erlebt haben, wurde mit einer Variante eines Genkomplexes auf Chromosom 3 eine Verbindung festgestellt. Sie stellten fest, dass die Blutgruppe A im Hinblick auf das Risiko von Covid-19 höher war und die Gruppe O ein geringeres Risiko hatte. Derzeit halten sie jedoch die „Screening-Tests, die zeigen sollen, ob sie genetisch bedingt mit hohem oder niedrigem Risiko verbunden sind“, als für nicht ausreichend. Es liefert Informationen im Hinblick auf die biologischen Wege, in Zusammenhang mit der Resistenz und der Geneigtheit der Krankheit und bereitet Wege für Medikamenten, die auf diese zu erreichen, hinzielen.

Das finnische Institut für molekulare Medizin stellt fest, dass die Region auf Chromosom 3 aufgrund genetischer Ergebnisse einen starken Zusammenhang mit der Schwere der Erkrankung aufweist. Der Zusammenhang mit den Blutgruppen sei weniger sicher. Leider gibt es noch immer keine veröffentlichte genetische Studie über die Covid-19 in der Türkei. 

Gestern habe ich den Präsidenten des Vereins für molekulare Medizin, den Professor Dr. Ümit Zeybek für Genetik an der Medizinischen Universität in Istanbul angerufen, um unseren derzeitigen Zustand zu besprechen und konnte in erster Linie in Erfahrung bringen, dass die in der Türkei verwendeten Testkits nach Prüfung auf internationaler Ebene einen Prozentsatz für Genauigkeit in Höhe von 92% haben und der Wert von 40% eine Lüge sei. Er erwähnte, dass viele Faktoren wie die aktuelle Situation des Patienten, die Kompetenz der Person, die den Test durchführt und die Kompetenz des Teams, das den Test auswertet, einen Einfluss auf die Testergebnisse haben. Ehrlich gesagt, bin ich zufrieden! Er sagte, dass noch immer drei genetische Studien über die Covid-19 in der Türkei durchgeführt werden. Eine dieser Studien befasst sich ausschließlich mit der Struktur (dem Genom) des Virus, die zweite mit der demografischen Struktur der Patient*innen, die dritte mit dem Protein, dass die Behandlung steuert.

Eine endgültige Lösung für Covid-19 scheint in kurzer Zeit nicht in Sicht zu sein. Es bleibt uns nichts anderes übrig, außer auf „soziale Distanz, Maske und Hygiene“ zu achten. 

COVID-19 UND 65+

Kurz nachdem die Covid-19 in die Türkei gelangte, wurde vorerst allen BürgerInnen über 65 Jahren eine Ausgangssperre angeordnet. Diese Menschen, die aufgrund ihres Alters ein Leben ohne Bewegung oder mit unregelmäßigen Bewegungen führen, hatten aufgrund der Realität ihres Lebensstils mit ernsthaften Krankheiten wie Lungen-Herz-Gefäß-Erkrankungen und Diabetes zu kämpfen. Ihr Immunsystem war relativ schwach. Es wurde sowieso erwartet, dass eine solche Gruppe am stärksten von der epidemischen Situation betroffen sein und dadurch die meisten Verluste erleiden wird. Obwohl sich die Altersgruppe 65+, streng an die Regeln hielt, waren leider die meisten Verluste von dieser Gruppe. Und, was soll man tun? Zunächst muss man diese Gruppe vor Ansteckung schützen und sie mobilisieren. Was wurde bei uns gemacht? Sie wurden zu 6 Monaten Bewegungslosigkeit verurteilt. Wie ein Witz! Es ist hervorzuheben, dass auf der ganzen Welt nur in der Türkei „diese verlängerte Ausgangssperre für 65+“ gab. 

Was hätte das Gesundheitsmanagement eines Landes, das an Menschen denkt, die 65+ sind, machen sollen?

ANSTECKUNG VORBEUGEN

Man hätte den Kontakt zwischen Mensch und Umfeld minimieren sollen, um die Wahrscheinlichkeit der Krankheitsübertragung an Menschen über 65 Jahren zu verhindern. Sämtliche Erledigungen wie Medikamente vom Arzt verschreiben zu lassen, diese von der Apotheke abzuholen, Gehaltsauszahlung, Rechnungen zu zahlen und Einkäufe in den Supermärkten hätte der Staat übernehmen sollen.

Die Hausärzte hätten bei ihren PatientInnen, die über 65 Jahren sind, manche Aufgaben übernehmen können. Man hat von ihrer Wohnung aus Medikamenten verschreiben, Befunde schreiben, Blutdruck-Fieber Kontrollen und routinemäßige Blutuntersuchungen durchführen können. Wenn diese Gruppe schon zu der riskantesten Gruppe gehört, sollten die meisten Tests auf diese Gruppe angewendet und streng unter Kontrolle gehalten werden. Bei der Besorgung und Lieferung von Medikamenten, Zeitungen, Brot und allen persönlichen Bedürfnissen hätte die Stad- und Regionalverwaltung auch teilnehmen können. Von den öffentlichen Verkehrsmitteln hätten sie ferngehalten werden müssen. Da die Mehrheit weder über ein eigenes Auto noch über die Fähigkeit zum Fahren verfügte, mussten diese Dienste von jemandem im Auftrag unseres großen Staates ausgeführt werden. Mit einer Planung hätte man Personen über 65 Jahren, um ihre Immunität zu fördern, Vitamin C, Zink- und Kurkumapräparate verabreichen können. Die Ernährungsberater hätten speziell für diese Gruppe ausgeschnittene Ernäherungsprogramme vorschlagen können. 

BEWEGUNG VERMEHREN

Mit der Bewegung funktioniert unser Kreislaufsystem gesund, unsere Knochen werden stärker und die Kondition des Herz-Lungen Zustandes wird erhöht. Das Verbrennen von Kalorien verhindert die Adipositas und dadurch wird die Immunität stärker. Fast 50 % der Behandlung und von den Krankheiten sich zu schützen, besteht aus der Bewegung. Wenn wir schon sagten, dass sie die Wohnung nicht verlassen sollen, dann hätte man in die Wohnungen Physiotherapeut/in oder Sportlehrer/in schicken können. Um von der Sonne zu profitieren, hätte man Aktivitäten in der Freiluft, wie Bewegung, Gymnastik, Ausflug und Spaziergänge organisieren können, um den Kontakt zu minimalisieren. Wenn man keine von diesen machen konnte, hätte man in TRT, die mehr als zehn Kanäle hat, Gymnastikstunden für diese Personen übertragen können, wie die Ausbildung der SchülerInnen im Fernsehen.

STIMMUNG HEBEN

Man hätte sie vor dem seelischen Untergang, der ihr Immunsystem rapide nach unten zieht, schützen sollen. Im Moment sehen sich viele ausgeschlossen, nutzlos und wertlos. Aus psychischer Sicht sind sie am Boden. Der Staat musste dafür sorgen, damit sich diese Personen wertvoll fühlen. Die Betroffenen hätten in den Freiluft-Aktivitäten wie Konzerte und Theater teilnehmen können und durch Versendung von Büchern und Zeitungen an ihnen daran aufmerksam gemacht werden, dass sie nicht vergessen wurden. Auch mit ihren Lieben hätten sie getroffen werden können. Wenn sie sich nicht umarmen durften, dann könnte ihnen eine Hilfestellung für zahlreiche ungewöhnliche Technologien der Internet-Videoanrufe geleistet werden. Durch den Aufenthalt in leerstehenden Hotels und Pensionen im Mittelmeerraum und in der Ägäis hätte man ihnen ein Urlaubsumfeld, den Regeln gerecht und abseits der Masse schaffen können.

Dr. Adnan Bağrıaçık Facharzt für Orthopädie & Traumatologie und orthopädische Chirurgie Mail: dr.abagriacik@gmail.com Adres: FULYA ACADEMY Fulya mh. Yeşilçimen sk.  No:12/436 Şişli/İstanbul

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