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Magnesium: Das Mineral, dass das Gehirn formatiert

Magnesium, das stets vom Körper gebraucht wird, aber schwer aufzunehmen ist; spielt eine aktive Rolle bei der Knochenentwicklung, der Herzgesundheit, der Zellstruktur, dem Hormonhaushalt und dem Muskelaufbau. Studien zeigen, dass im Falle eines Magnesiummangels Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, Angst, Verwirrung, Schwäche, Schlaflosigkeit, Muskelkrämpfe, Gehirnnebel auftreten. Magnesium, das im Gehirn die Ausschüttung des Hormons zur Produktion von neuen Nervenzellen auslöst und das Gehirn formatiert, ist auch die Quelle von Freude und Lebensenergie.

Prof. Dr. Derya ULUDÜZ
Fakultät für Medizin Cerrahpaşa
Mitglied des neurologischen Fachbereichs

Das Mineral Magnesium, das im Körper meist reichlich vorhanden ist, spielt eine wichtige Rolle bei der Proteinsynthese, der Muskel-Nerven-Funktion, der Blutzuckerkontrolle und dem Blutdruckausgleich. Es befindet sich in der Struktur von mehr als 300 Enzymsystemen, die verschiedene biochemische Reaktionen regulieren. Das Magnesium hat Auswirkungen auf die Energieproduktion im Körper, die strukturelle Entwicklung der Knochen, die Synthese von DNA-RNA, die Nervenaktivität und die Herzgesundheit. Frauen sind häufiger von einem Magnesiummangel betroffen als Männer.


Das Magnesium in Lebensmitteln kommt aus der Erde…
Der Grund für die unzureichende Magnesiumversorgung ist, dass die Menschen sich vom mediterranen Ernährungsstil abwenden und sich immer mehr von Teigwaren und verpackten Lebensmitteln ernähren. Kohlensäurehaltige Getränke wie Cola, Soda und übermäßiger Konsum von Kaffee und Tee verhindern die Aufnahme von Magnesium. Bei Magnesiummangel können die Mitochondrien in den Nervenzellen nicht genügend Energie produzieren, und wenn das Gehirn nicht ausreichend Energie bekommt, nimmt die Dichte der neuronalen Netzwerke ab. Infolge dessen können dann Gedächtnis-Lern-Aufmerksamkeitsdefizite, Schlafprobleme und Muskelkrämpfe beobachtet werden. Magnesium befindet sich in vielen Lebensmitteln wie Hülsenfrüchten, grünem Blattgemüse, Kürbiskernen, Sojabohnen, Erdnüssen, Eiern, Trockenfrüchten und Studentenfutter so wie Vollkornbrot. Am meisten befindet es sich in Kürbiskernen, Mandeln und Spinat.

Im Falle eines Magnesiummangels:
Wenn Probleme wie Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Angst, Verwirrtheit, Wutanfälle, Schwierigkeiten beim Sprechen und Finden von alltäglichen Wörtern auftreten, sollten als Ursache Vitamin-Mineral-Mangel, Diabetes, Schilddrüse und Ernährungsstörungen untersucht werden. 60 Prozent des Magnesiums im Körper befinden sich in den Knochen, 40 Prozent in den Zellen und 1 Prozent im Blut. Auch wenn Bluttests grenzwertig oder normal ausfallen, aber Symptome eines Magnesiummangels vorliegen, sollten weitere Untersuchungen durchgeführt werden.

Magnesium: Das Mineral, dass das Gehirn formatiert
Die Produktion neuer Nervenzellen im Hippocampus des Gehirns wird „Neurogenese“ genannt und muss durch ein Hormon namens BDNF (Brain-derived neurotrophic factor) ausgelöst werden.

Wir brauchen Magnesium, weil es
*die geistige Aktivität steigert,
*für besseren Schlaf sorgt,
*die Muskulatur stärkt,
*Bewegungskomfort sicherstellt,
*für starke Knochen sorgt,
*für PH-Balance sorgt,
*die Körperfeuchtigkeit gewährleistet,
*die Energie steigert…

Vitamine sind regulierende und immunitätssteigernde Substanzen, die in natürlichen Nahrungsquellen vorkommen, die Zellerneuerung und Energieproduktion unterstützen und vom Körper täglich in bestimmten Mengen benötigt werden.

Mineralien sind Elemente, die für den gesunden Fortbestand der Körperfunktionen notwendig sind. Da der menschliche Körper keine Mineralien herstellen kann, können diese durch Nahrung oder Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden.

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