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Die Planung.. Erst Test, Dann Baby

Nach­dem das He­irat­sal­ter der Fra­u­en heute, aufg­rund der Kar­ri­erep­la­nung auf 33-35 Jahre ges­ti­egen ist, wurde „Sc­h­wan­gersc­haft im fort­gesch­rit­te­nen Alter“ und die Be­hand­lung zu einem geläufi­gen Fall. Mit zu­neh­men­dem Alter, neh­men die Zahl und die Qu­alität der Eizel­len ab und nach­dem die Kar­ri­erep­la­nung be­en­det ist, wer­den trotz mehr Zeit und Geld keine er­folg­re­ic­hen Er­geb­nis­se er­re­icht. Für Paare, die ein Kind pla­nen, müs­sen die Funk­ti­onen der Fortpf­lan­zung erst mit ein­fac­hen Tests fest­ges­tellt wer­den.

Außergewöhnliche Zustände, wie Anzeichen für Frühmenopause bei Frauen im Alter unter 35 Jahren, chirur- gische Operationen, Endometriose, Abnahme der Eizellreserven aufgrund Infektionen oder Hormonstörungen, haben negative Auswirkungen auf die Fortpflanzungsfunktionen. Sie verringern die Schwangerschaftsmöglichkeit trotz jungen Alters. Man muss hinsichtlich der Fortpflanzungsfunktionen und -planung unbedingt einen Facharzt konsultieren, mit den nötigen Tests Informationen darüber erhalten, ob die Ursachen bei der Frau oder dem Mann liegen ist, falls ein Kind nicht sofort geplant ist auch die Option zum Einfrieren von Embryos unter Betracht ziehen.

Welche Tests müssen durchgeführt werden?

Für Paare, die ein Kind planen, müssen die Voraussetzungen der Fortpflanzungsfunktionen zuerst mit einfachen Tests festgestellt werden. Für Frauen sind diese Tests zum Beispiel: Werte der Hormone, welche die Funktionen zwischen Gehirn, Eierstock und Gebärmutter regeln, feststellen, die Hysterosalpingographie (HSG), die bei der Gebärmutter und der Eilei-
ter den Verlust der angeborenen oder erworbenen Funktion zeigt, und für Männer: mit einem Spermiogramm die Zahl, die Bewegungen oder die Fehlbildungen der Spermien zu be- stimmen. Testergebnisse vermitteln eine allgemeine Vorstellung von reproduktiver Gesundheit des Paars. Im Fall von einem negativen Ergebnis kann es riskant sein, die Schwangerschaft aufzuschieben. In solchen Fällen ändert das Paar entweder ihre Planung und verwirklicht den Wunsch, ein. ohne eine Verzögerung ein Kind zu bekommen oder verschiebt diesen Wunsch um einige Jahre, indem es das Embryo einfrieren lässt.

Je höher das FSH, desto geringer ist die Schwangerschaftswahrscheinlichkeit

Die weibliche Fortpflanzungszeit ist in dreigeteilt. Die Wahrscheinlichkeit der Frau, die sich in einer Frühmenopause befindet, ein Kind zu bekommen, hängt von der Phase des Prozesses ab. Fruchtbarkeit (das FSH-Hormon >10, welches während der Periode vom Gehirn ausgeschüttet wird und den Eierstöcken ermöglicht, die Eizelle zu produzieren), vor der Menopause (dauert durchschnittlich sieben Jahre und FSH <60) und während der Menopause-Phase (FSH>60). Nur wenn die Periode noch dauert und dann das FSH-Hormon zu steigen beginnt, besteht die Chance, schwanger zu werden. Das Retortenbaby ist empfohlen, da die Erschöpfungsrate der Eizellen der Frau nicht bekannt ist. Die Wahrscheinlichkeit für die Patientinnen in der Frühmenopause, deren Periode noch andauert, innerhalb eines Jahres spontan schwanger zu werden, beträgt 20 Prozent (70 Prozent bei Frauen, deren FSH <10 beträgt und die sich in einer normalen Fortpflanzungszeit befinden). Es besteht keine Schwangerschaftsmöglichkeit bei Patientinnen, die ohne Medikamente nicht menstruieren können und für die das FSH <60 beträgt. Bei Patienten mit FSH 15-45 liegt die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft mit Retortenbabybehandlung pro Monat zwischen 5-25 Prozent. Was dabei wichtig ist: junge Patientinnen mit hohem FSH, die regelmäßig ihre Periode haben, haben nicht das gleiche Schicksal wie Patientinnen im fortgeschrittenen Alter mit der gleichen Erkrankung. Denn fortgeschrittenes Alter beeinträchtigt den Schwangerschaftserfolg, die Embryoqualität bei jungen Patientinnen sind so gut wie bei ihren Altersgenossinnen, auch wenn die Zahl der Eizellen abnehmen.

Hochwertiger Embryo = hochwertige Eizelle + hochwertiges Sperma

Die einzig wahre Definition der Qua- lität des Eies ist, ein Baby zu zeugen, das nach Hause mitgenommen werden kann (ohne Fehlgeburt oder Tod im Mutterleib). Unter den zu übertragenden Embryos kann das Embryo mit der höchsten Qualität festgestellt werden, indem einige Kriterien im Labor, bevor das Baby geboren wird, während es sich noch im Embryo Stadium befindet, beachtet werden. Für einen hochwertigen Embryo können Informationen über hochwertige Eizelle und hochwertiges Sperma gegeben werden. Die Tatsache, dass der Embryo befruchtet werden kann, sich teilt, Teilungsgeschwindigkeit, beim Teilen keinen Bruch und keine Deformität erfährt und die Teilungs- und Wiedervereinigungsstadien eines Embryos in fünf Tagen im Mutterleib an geeigneten Tagen und Stunden durchgeführt wird, könnte den Eindruck machen, dass er von guter Qualität ist. Mit den Methoden wie Behandlungsänderungen, Verbesserung der Laborumstände, Verwendung von Medikamentendosen bei minimalen geeigneten Dosen, Erzielung Sperma vom männlichen Patienten per Operation, kann eine Genesung erreicht werden. Ein viel wichtigeres Kriterium, das die Qualität des Embryos neben der Form bestimmt, ist das Erbgut – das kein veränderbares Kriterium ist. Die Wahrscheinlichkeit des genetischen Defektes steigt mit fortschreitendem Alter der Mutter. Der genetische Defekt kann mit fortge- schrittenen technologischen Methoden festgestellt werden, das Auftreten kann aber nicht verhindert werden.

Was sind die Ursachen für wiederkehrende Fehlgeburten?

Bei wiederkehrenden Fehlgeburten liegen einige behebbare und nicht behebbare Ursachen zugrunde. Bei Fehlgeburten, die vor 12 Wochen wiederkehren, stellen Chromosomenanomalien von Embryos den wichtigsten Prozentsatz dar (60 Prozent; z.B. Translokationen). Bei Fehlgeburten im zweiten Trimester spielen vielmehr angeborene Uterusanomalien eine Rolle (20 Prozent; z.B. Uterus septus). Außerdem können Gerinnungsstörungen und einige andere nicht-identifizierte Ursachen auch wiederkehrende Fehlgeburten verursachen. Bei Patientinnen mit dieser Beschwerde ist es wichtig, für beide Elternteile eine Chromosom-Untersuchung durchzuführen, mit 4-dimensionalem Ultraschall oder HSG nach Uterusanomalien zu suchen und Krankheiten zu untersuchen, die eine Gerinnung verursachen. Wenn einer dieser Ursac- hen festgestellt wird, kann eine sich an der Ursache orientierte Behandlung durchgeführt werden. Nicht zu vergessen ist jedoch, dass, bis zu 10 Prozent auch unbekannte Faktoren bei wiederkehrenden Fehlgeburten die Ursache sein können. Bei solchen Patientinnen besteht eine Abweichung zwischen der Platzierung des Embryos und der Befestigung der Gebärmutter. Be- kannt ist, dass die Gebärmutter schon so programmiert ist, dass sie das Embryo mit höchster Qualität hält, doch aus unbekannten Gründen ist bei diesen Patientinnen das System gestört und es festigen sich gute sowie schlechtere Embryos an die Gebärmutter, welches dazu führt, dass es bei diesen Personen zu mehreren Schwangerschaften und somit zu noch mehr Fehlgeburten kommt. Studien zu diesem Ablauf sind noch nicht abgeschlossen, die Analyse der Beziehung zwischen Gebärmutter und Embryo, die eine sehr komplexe Beziehung darstellt und bei der viele Mikromoleküle eine Rolle spielen, erfordern jedoch intensive, ernsthafte und langfristige Forschungsstudien.

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