Bildung

Deutschförderklassen – Was sind die Vorteile des neuen Modells?

Gezielte Förderung – hohe Wirkung

• Alle Kinder und Jugend-lichen, die dem Unterricht auf Grund unzureichender Sprachkenntnisse nicht folgen können, werden ab dem Schuljahr 2018/19 in eigenen Deutschförderklassen unterrichtet.

• Die Zuteilung in eine Deutschförderklasse erfolgt auf Basis österreichweit einheitlicher, standardisierter Testverfahren.

• Der Deutschunterricht in diesen Klassen beträgt; 15 Stunden in der Volks-schule, 20 Stunden in der Sekundarstufe I

• Die Deutschförderklassen erhalten einen eigenen Lehrplan, der den raschen Erwerb der Deutschkenntnisse pädagogisch in den Mittelpunkt rückt.

• Nach einem Semester wird das Sprachniveau der Schülerinnen und Schüler erneut getestet.

• Können die Kinder und Jugendlichen dann bereits dem Unterricht folgen, verlassen sie die Deutschförderklasse und nehmen am Regelunterricht teil. Dort können sie mit 6 Zusatzstunden weiterhin gefördert werden.

• Kinder, die dem Unterricht noch nicht folgen können, bleiben in der Deutschförderklasse und werden am Ende des Schuljahrs neuerlich getestet.

Vorzüge des neuen Modells

• Erhöhte Treffsicherheit bei der Feststellung des Status „außerordentliche Schülerin“ bzw. „außerordentlicher Schüler“ auf Grund österreichweit einheitlicher, standardisierter Testverfahren

• Mehr und gezieltere Förderung für jene Kinder und Jugendlichen, die unzureichende Kenntnisse der Unterrichtssprache aufweisen.

– Bisher wurden diese Schülerinnen und Schüler mit max. 11 Stunden pro Woche gefördert.
– Zukünftig werden die Kinder in der Deutschförderklasse der Volksschule mit 15 Stunden gefördert, in der Sekundarstufe I mit 20 Stunden.

• Neuer Lehrplan mit pädagogischem Schwerpunkt zum Spracherwerb in Deutsch

• Einheitliche Sprachstandsüberprüfung nach jedem Semester und damit semesterweise Übertrittsmöglichkeit in den Regelunterricht.

• Gezielte Begleitung nach dem Übertritt in den Regelunterricht durch Deutschförderkurse im Ausmaß von 6 Stunden/Woche.

 Quelle: www.bmbwf.gv.at

Foto: Parlamentsdirektion Thomas Jantzen

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