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Das Konzept Von “Geo-Fobi“ Der Griechischen Außenpolitik Und Ostägäisches Syndrom

Die Geophobie ist in der Disziplin der internationalen Beziehungen ein neuer Begriff, der hinsichtlich der Gesellschaften auf Volksbasis, die Haltung, die sie haben oder die politische Geographie, in der sie sein möchten, die Beibehaltung der Geographie und der Versuch sie auszudehnen, als eine Art des politisch entwickelndes Verhaltens der politischen Souveränität des Nationalstaates vor der Angst der Zerspaltung kleiner zu werden, beschreibt.[1]

Dementsprechend zeigen die letzten Ereignisse des internationalen Systems, dass es sich “nach dem erfolgreichen Sieg“ der Ost-Ägäis zu einer “Angstgeografie“ umwandeln konnte. Mit dem neuen Begriff Geophobie kann die “Angstgeographie“ bezeichnet werden. Insbesondere durch die von Griechenland und der griechischen Regierung im südlichen Teil Zyperns zwischen 2003 und 2020 umgesetzter Außenpolitik, zuerst durch das Gleichgewicht von Lausanne und danach durch das Zürcher und Londoner Abkommen politisch entwickelter Ordnung, mit einer revisionistischer Politik zu ändern, neben dem Ägäis- und Zypernproblem es zusätzlich zu dem entstandenen Problem der Ost-Ägäis führte und in dieser Hinsicht die an die Ost-Ägäis gerichtete Ziele der griechischen Regierung und die dabei verwendeten Instrumentarien, die Wahrnehmungen der Sicherheit und diese zu legalisieren und welche der politischen und rechtlichen Argumenten zur Anwendung gelangt sind, ist mit dem Begriff der Geophobie, möglich zu erklären.  

Der Begriff der Geophobie basiert auf die Tatsache, dass Machtfaktoren die globalen und regionalen Interessen stark beeinflussen, basierend auf den Merkmalen der politischen und geographischen Dimension und es ergibt sich aus der Bewertung der sich ändernden (sich bewegenden) und unveränderlichen (statischen) Elemente, die als die grundlegendste Unterscheidung zwischen politischer Geographie und Geopolitik angesehen werden.

Die Phobie wird als einen Begriff, der unkontrollierbaren, unbegründeten, unlogischen Ängste und Bedenken definiert. Die Geophobie befasst sich mit einer Dimension zwischen politischer Geografie und politischer Psychologie. Daher besteht die Geophobie, aus der Kombination der psychologischen und geographischen Konzepte. Mit der politischen Geographie wird die “Geopolitik“, mit der Beziehung der Menschen und Gesellschaft die “Psychologie“ und mit den internationalen Beziehungen und der Politikwissenschaft das “theoretische Fundament“ bestimmt. Der Hauptunterschied zwischen der Geophobie und Geopolitik besteht darin, dass sie bei der Festlegung und Umsetzung der Außenpolitik eher die Formation des Menschen/Volkes für wichtig erachtet, als das Subjekt des Staates und die Völker nicht objektiv, sondern als subjektiv bewertet werden. Wenn die Geophobie in den Theorien der internationalen Beziehungen bewertet werden, so kann ihre politische Haltung gegenüber der politischen Geographie von Gesellschaften auf Volksebene, die sie bereits haben oder wollen, bezeichnet werden.

In diesem Zusammenhang kann gesagt werden, dass in der Außenpolitik von Griechenland die “Angst“, dass sich die politische Geographie nicht ausdehnen kann, oder die “Aufregung“, der “Territorien des erstrebten großen Ziels“ gehören, nicht erreichen zu können, häufig dazu führte, eine aktionistische Haltung einzunehmen. Der Zustand, der für das Griechenland wichtig ist, stellt sich durch den Wunsch Zypern zu besitzen, am Ägäischen Meer zu dominieren und noch mehr als das, in der Gesamtheit der Ost-Ägäis zu herrschen, heraus. Die starke Beunruhigung, die in Folge der nicht erreichten Bestrebungen von Griechenland in der Ägäis, Zypern und allgemein in der Ost-Ägäis wandelte sich in die Angst und sie wiederum sich aus politischer Hinsicht in eine Phobie um. Die “Geophobie“ kann durch außenpolitisches Verhalten als gesellschaftlich entwickeltes Verhalten zur Hysterie bewertet werden. Aus diesem Grund hat sich die Geophobie in der griechischen Außenpolitik in einen Bereich verwandelt, in dem sie eher den “Angriff“ als “Verteidigung“ lehrt, proaktive Maßnahmen gegenüber passiver Außenpolitik bevorzugt und versucht nationale Interessen anstelle internationaler Normen zu maximieren.

Die griechische Regierung im südlichen Teil Zyperns ist der Ansicht, dass die Chance für
Enosis (Vereinigung mit Griechenland) durch den Putsch von Nikos Sampson am 15. Juli 1974 verloren wurde, jedoch die Chance durch den EU-Beitritt im Jahr 2004 lt. griechischer Führung im südlichen Teil Zyperns wiedererlangt konnte – diesmal durch die Stützte der internationalen Konjunktur und des Völkerrechts im österlichen Mittelmeerraum. Es wird beobachtet, dass die gescheiterte Einverleibung von Land zu Land, von Meer zu Meer versucht wird. Somit sieht man, dass die griechische Führung im südlichen Teil Zyperns ihr neues politisches Argument, das darauf abzielt, dass das griechische Festland und die zyprischen Inseln zu vereinen, verwandelt hat. Heutzutage zeigt sich, die Machtbeziehung mit Griechenland und dem Staat der griechischen Regierung im südlichen Teil Zyperns, die eher auf die Angst-Druck-Bedrohung Trilogie stützt und in eine neue Machtspirale führt, als der Versuch einen gewöhnlichen Menschen zu befreien. Das ist der Grund, warum die geheiligten Mythen in Griechenland und der griechischen Regierung im südlichen Teil Zyperns entwickelt und die breiten Volksmassen in ihrer Mentalität beeinflusst wurden. In diesem Zusammenhang kann gesagt werden, dass die synchronisierten Aktivitäten von Griechenland und der griechischen Regierung im südlichen Teil Zyperns in der Ost-Ägäis, nach außenpolitischer Analyse, die Grundlage für nationale Ziele, historische Grundlagen und ein Gefühl der Rache bildet. Die gesellschaftliche Angst wie in Griechenland und der griechischen Regierung im südlichen Teil Zyperns zeigt, wenn die räumlichen Geographien wie Zypern, die Ägäis und das östliche Mittelmeer in Beziehung gesetzt werden, dass die Geophobie manchmal einen Flügel für Gesellschaften wird und sie zum Fliegen bringen und manchmal als eine Fußfessel sie befestigen kann.

Allgemein kann gesagt werden, dass die griechische Außenpolitik, die zwischen dem in der Außenpolitik im angewandten Idealismus und Realismus steckte, jede Handlung, die von der Megali-Idea (Große Idee) oder der Enosis abweicht von Idealisten als Gefahr betrachtet bzw. angesehen wird. Man kann sagen, dass Griechenland in einem Konflikt mit den Realisten gerät, die die Befürchtung haben, dass die politischen und verwaltungstechnischen Grenzen von Griechenland vom bereits bestehenden Zustand noch mehr schrumpft. In beiden politischen Strömungen gibt es eine räumliche und eine emotionale Dimension, von denen die eine “politische Geographie“ und die andere “Angst“ siegreich wirkt. Dementsprechend steht es fest, dass der Ursprung der Angst auf die Türkei bezogen ist und den Namen „Türke“, “Türkei“ oder “türkisches Bild“ trägt, die größte Gefahr für Griechenland aus dem Osten und für die griechischstämmigen Bewohner im südlichen Teil Zyperns die Bedrohung aus dem Norden darstellt.

Heute haben Griechenland und die griechische Regierung im südlichen Teil Zyperns in der Ost-Ägäis und am Meer der Inseln (Ägäis) und der mit der Türkei erlebte Macht- und Souveränitätskonflikt nichts anderes außer eine virtuelle Politik, die auf eine Angstspirale aufgebaut ist. Aus der Sicht von Griechenland hat die Türkei in Bezug auf die Politik im Zusammenhang mit der Ausweitung der Konfliktgebiete und der empfundenen Angst, die Ost-Ägäis in eine Angstgeografie anstatt des Friedens umgewandelt.

Daher ist heute das östliche Mittelmeer keine einfache Angelegenheit mehr. Das Problem streckt sich weit hinaus über die Erdgasreserven im Meer und der Vermarktung auf internationalen Märkten und insbesondere im Hinblick auf das Souveränitätsrecht.

Die aus der Sicht von Griechenland mit der Angst und der Begrifflichkeit Türke aufgebauter Türkei besteht aus zwei Dimensionen, die erste mit der erlebten “Kleinasien Katastrophe“ von 1919-1922, bei der die Megali Idea (Große Idee) bei der Verwirklichung verhindert wurde und die zweite im Jahr 1974, in der die Türkei, durch den Eingriff in Zypern Enosis verunglückte und dazu führte, dass die dauerhafte Teilung der Insel stattfand, was gesellschaftlich als große Niederlage, Wut, Ärger, Angst und Trauma empfunden wurde. Griechenland hat im vergangenen Jahrhundert durch die imperialistische Expansionspolitik zwei Traumen erlebt, die sie in Geophobie umgewandelt haben und deswegen die Türkei und Türken als “Angst und Schmerz“ bezeichnen. Deshalb hat Griechenland den Oberhaupt der separatistischen Terrororganisation der PKK, Abdullah Öcalan bevormundet, in der Griechischen Botschaft in Kenia ihn versteckt, einen Pass an den Separatisten Öcalan durch griechische Regierung südlichen Teils Zypern ausgestellt, die Entwicklung von Verhaltensmustern, wie die Mitgliedern der FETÖ-Terrororganisation den türkischen Behörden nicht beliefert und die Türkei als eine Gefahr/einen Feind vom Osten gesehen. Heutzutage ist das Verständnis der Vereinigung des östlichen Mittelmeeres und des Inselmeeres ein auf Athen ausgerichteter Strom, der die Brüsseler Denkweise unterstützt. Demnach haben sich der politische Geist von Griechenland und Brüssel vereinigt uns sich zu einem neuen strategischen Geist entwickelt, wie beispielsweise zur Gewährleistung der Vereinigung von Zypern mit dem griechischen Festland, insbesondere auf der Insel Meis.


Karte: Griechenland und die maximalistischen Ziele der griechischen Regierung im südlichen Teil Zyperns im östlichen Mittelmeerraum.

[1]    für nähere Informationen siehe…  Soyalp Tamçelik, “İsrail Örneğinden Hareketle Uluslararası Güvenlik Değerlendirmelerinde Yeni Bir Kavram: Jeofobi Geo-Phobia)”, Güvenlik: Kargaşa ve Belirsizlik Çağından Nereye?, Editör: Prof. Dr. Mehmet Akif Okur, KOCAV Yayınları, İstanbul, 2018, ss. 119-150; Soyalp Tamçelik, “Yunanistan Dış Politikasında Doğu Akdeniz Politiği ve Jeofobi (Geo-Phobia) Açısından Davranışsal Analizi”, Türk Dünyası Parlamenterler Birliği Türk Dünyasından Parlamenter Bakış Dergisi, Cilt 2, Sayı 5, Ekim-Kasım-Aralık 2019, Ankara, ss. 91-114.

Übersetzt von Ali Bestami Güngördü

Prof. Dr. Soyalp TAMÇELİK
Universität Hacı Bayram in Ankara, Fakultät für Volkswirtschaftslehre und Verwaltungswissenschaft, Institutsvorstand der Abteilung für Internationale Beziehungen

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