Bildung

Chancengerechtigkeit für alle: Ausbau der Ganztagsschule

750 Mio. € für den Ausbau von Ganztagsschulen

• Mehr Schule bedeutet mehr Chancen für unsere Kinder. Daher wollen wir den Anteil ganztägiger Schulen in ganz Österreich erhöhen. Die Betreuungsquote soll von ursprünglich 20 Prozent auf 40 Prozent im Jahr 2025 gesteigert werden. Dafür steht eine Gesamtsumme von 750 Millionen Euro zur Verfügung.
• Ferienbetreuung: die schulische Infrastruktur kann auch in den Sommermonaten optimal genutzt werden und wir helfen Eltern bei ihrem alljährlichen Betreuungs-problem
• Ganztagsschulen bringen eine Entlastung der Familie. Berufstätige Eltern kommen nach Hause und müssen sich nicht mehr Sorgen um die Erledigung der Haus-aufgaben machen. Es bleibt endlich mehr Zeit für ein Familienleben, Zeit für Spielen und Spaß, weil das Lernen bereits in der Schule stattgefunden hat. Beruf und Familie sind leichter unter einen Hut zu bringen – besonders für Alleinerziehende!
• Für Kinder aus sozial schwachen Familien bringt die Ganztagsschule eine neue Betreuungs- und Ausbildungs- qualität. Bildungsfernere Eltern können ihre Kinder oft nicht ausreichend beim Lernen unterstützen. Beiträge für Betreuung werden sozial gestaffelt, denn das Einkommen der Eltern darf nicht ausschlaggebend für die Bildungschancen der Kinder sein.
• Der internationale Vergleich zeigt, dass Ganztagsschulen der Regelfall sind. Belgien, Frankreich, Finnland, Niederlande, Norwegen, Großbritannien – alle diese Länder haben bereits flächendeckende Betreuungs-angebote

Ziel:
• Neues Gesetz soll qualitätsvolle schulische Betreuung bringen
• flächendeckendes Angebot an schulischer Tagesbetreuung in einem Umkreis von maximal 20 km zum Wohnort
• Betreuungsquote von 20 auf 40 Prozent bis 2025 verdoppeln

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick
• Inkrafttreten des Gesetzes am 1.9.2017
• Laufzeit von Schuljahr 2017/18 bis 2024/25
• Gefördert werden öffentliche und mit dem Öffentlichkeitsrecht ausgestattete private Pflichtschulen und AHS Unterstufen
• Flächendeckendes Angebot an schulischer Tagesbetreuung auch in verschränkter Form in einem Umkreis von max. 20 Kilometer zum Wohnort
• Außerschulische Betreuungsangebote während der Ferien
• Insgesamt 750 Mio. Euro: davon werden 500 Mio. durch das Bildungsministerium vergeben (fixer Anteil), 250 Millionen werden durch die Länder vergeben (flexibler Anteil)
• Vergeben wird wie bisher für den Freizeitbereich im Rahmen der schulischen Tagesbetreuung
• Jedenfalls bis 16 Uhr und bei Bedarf bis 18 Uhr und von 7 Uhr bis Unterrichtsbeginn als Frühbetreuung
• Übertragungsmöglichkeit nicht verbrauchter Gelder bis 2025 jeweils in das nächste und übernächste Jahr
• In den Schuljahren 2017/18 und 2018/19: ausschließlich Projekte, die keine 15a-Mittel erhalten

Das Ziel: Ein Angebot für jedes Kind

Quelle:www.bmb.gv.at

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